
Wir in Europa. Kollektive Identität und Demokratie in der Europäischen Union, Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften 2009.
Zum Inhalt:
Es handelt sich hierbei um die leicht überarbeitete Fassung meiner Habilitationsschrift, mit der ich im Oktober 2008 an der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Potsdam habilitiert wurde.
Die Europäische Union sieht stürmischen Zeiten entgegen. Diese Prognose stützt sich auf eine widersprüchliche Beobachtung: Den meisten Bürgerinnen und Bürgern ist "Europa" herzlich egal. Gleichzeitig macht es ihnen immer mehr aus, was europäisch entschieden und auf nationalstaatlicher Ebene umgesetzt wird. Vor diesem Hintergrund befasst sich das Buch mit den Chancen und Schwierigkeiten bei der Herausbildung eines Gemeinschaftsbewusstseins der Europäer unter den Bedingungen eines erodierenden permissive consensus' in der EU-Bevölkerung. Neben empirischen Befunden auf Basis des Eurobarometers bietet die Studie unter anderem eine konzeptionelle Auseinandersetzung mit dem Begriff der kollektiven Identität sowie eine Verknüpfung neo-institutionalistischer Erkenntnisinteressen mit den Forschungsperspektiven der analytischen Vertrauensforschung.
Elitenvertrauen und Demokratie. Zur Akzeptanz gesellschaftlicher Führungskräfte im vereinten Deutschland, Wiesbaden: Westdeutscher Verlag 2002.
Zum Inhalt:
Dieses Buch ist meine überarbeitete Dissertationsschrift, mit der ich im Dezember 2001 an der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Potsdam promoviert wurde.
Im Rahmen der "Potsdamer Elitestudie 1995" biete ich empirisch fundierte Antworten auf die Frage, welche Faktoren die Akzeptanz der bundesdeutschen Funktionselite unterminieren und welche sie fördern und stabilisieren können. Im Mittelpunkt steht dabei das Vertrauen in die Führungsschicht des vereinten Deutschlands. Die Daten aus dem Jahr 1995 können eine Krise des Bevölkerungsvertrauens in die deutschen Eliten nicht untermauern. Allerdings finden sich klare Belege für eine verbreitete Unzufriedenheit, vor allem mit den Eliten aus der Politik. Dabei haben die Bürgerinnen und Bürger weniger Zweifel an den Fähigkeiten der Führungskräfte. Vielmehr sind es die enttäuschten Erwartungen der Bevölkerung, die das Potenzial in sich bergen, das Vertrauen in die Führungsschicht zu untergraben.